2014 11 06 Freiheit ist unser höchstes Gut! 25. Jahrestag des Mauerfalls vom 9.11.1989

Germany

6. November 2014

In 3 Tagen, am 9. November 2014, ist es genau 25 Jahre her, dass in Berlin die Mauer fiel!
Ich kann mich noch ganz genau an diesen Tag erinnern - und wenn ich heute Filme oder Berichte über die Zeit der "friedlichen Revolution" in der DDR sehe,
stehen mir immer noch die Tränen in den Augen..........
Nun mag man denken, dass es ja sooooo lange her ist und man seine Emotionen doch im Griff haben könnte - aber so ein Ereignis wie den Fall der Mauer vergisst man NIE!
Es war ein historischer Wendepunkt - nicht nur im politischen Leben und auf der Landkarte - nein, es war zugleich ein ganz persönlicher Wendepunkt im privaten Leben vieler Menschen.
Ich selbst habe den ersten Teil meines Lebens in der DDR verbracht und habe viele Jahre in Berlin -  ca. 500 Meter von der Mauer entfernt - gewohnt.
Das Leben in der DDR hat mich geprägt - und auch wenn ich heutzutage ein freies Leben führen kann - wofür ich JEDEN TAG dankbar bin - so kann ich leider bestimmte Dinge NIEMALS vergessen, die mir zu DDR-Zeiten widerfahren sind!

Ob man wohl jemals in vollem Umfang ermessen und sich vorstellen kann, wieviel Leid den Menschen durch die Mauer zugefügt worden ist?!!
Nicht nur meine Familie wurde durch die Mauer getrennt - es betraf Tausende und Abertausende.
Die Auswirkungen sind bis zum heutigen Tag spürbar - denn "manche Fehler" sind nicht mehr umkehrbar - und Menschen, die gestorben sind, hinterlassen eine schmerzliche Lücke in unserem Leben...!

Wenn ich heutzutage mit Menschen spreche, merke ich oftmals, dass es sich Keiner mehr vorstellen kann, nicht wegfahren zu dürfen, wohin man will, Genehmigungen einzuholen für die kleinsten alltäglichen Dinge, überall zu denken "Könnte mich ein Anderer hören?" und wenn ja, " Was ist, wenn ich was FALSCHES gesagt habe?" und "Was genau ist eigentlich FALSCH?"

Heutezutage reist man ohne Reisepaß beinahe durch ganz Europa - und es ist total NORMAL.
Ich wohne in Venlo, direkt 3 km hinter der Deutsch-Holländischen "Grenze" auf der Holländischen Seite.
Den Kindern sage ich immer: "Ihr müsst es Euch so vorstellen: früh fahrt Ihr mit dem Fahrrad zur Schule nach Deutschland,
ich bleibe hier und arbeite in Holland. Abends wollt Ihr wieder nach Hause, aber Ihr könnt nicht mehr zurück, da Jemand den Grenzübergang geschlossen hat! - Und SO bleibt es dann für viele Jahre - OHNE, dass Ihr Kontakt aufnehmen dürft und auch nicht könnt (vom Technischen her), OHNE anzurufen und erst Recht OHNE SICH ZU BESUCHEN!!
Als Kind habe ich mich immer gefragt: " WER bestimmt das eigentlich?! WER darf entscheiden, dass ich mein ganzes Leben lang ETWAS NICHT MACHEN DARF???!!!!
Und dann auch noch im Fernsehen so ein Satz: " Die Mauer wird auch in 100 Jahren noch bestehen bleiben!"
Mein Gott - was für ein Gedanke!

Wenn man sich diesen Fakt verinnerlicht, dass durch eine "Grenze von Menschenhand" viel Leid entstanden ist - dann sollte es einfacher sein, die Grenzen, die heutzutage ab und zu in den Köpfen mancher Leute vorhanden sind, abzubauen!

Wir leben alle in EINER WELT - darum sollten wir versuchen, toleranter zu sein - ob es nun die Ost/West-Politik ist, Integrationsfragen oder Unterschiede in Religion und Kultur.

Manchmal mag mein Wunsch nahezu unmöglich klingen, dass ALLE Menschen friedlich miteinander auskommen
und in Frieden & Freiheit leben - aber ich weiß ja aus eigener Erfahrung, dass manchmal
DAS UNMÖGLICHE DOCH MÖGLICH IST - DENN DIE MAUER IST WIRKLICH VERSCHWUNDEN!!!

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Hier einige Eindrücke, die ich vor ein paar Jahren im Mauermuseum in Berlin-Mitte, in der Friedrichstraße am früheren Checkpoint Charlie gemacht habe: 
2006 08 07 HPIM0243 kompri
auf dem oberen Bild sogenannte "Mauerspechte" - Leute, die sich Stücke von der Mauer "abklopften" und mit nach Hause nahmen - zur Erinerung(!) - mir gänzlich unbegreiflich!!

 2006 08 07 HPIM0244
Schild an der früheren "Zonengrenze" zum amerikanischen Sektor

2006 08 07 HPIM0242 kompri
Blick durch ein Loch in der Mauer von West - nach Ost- Berlin - vom Osten aus kam man ja nicht dicht an die Mauer heran!
Von der Westseite her war sie über und über mit Schriften und Zeichnungen versehen....
Ein verstörender Blick, oder?
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 Netherlands
Hier volgt géén vertaling van de boven genoemde tekst, wel een stukje van een brief, die ik aan verschillende media hier in Venlo heb gestuurd i.v.m. activiteiten
qua "25 jaar na de val van de Berlijnse Muur":

 "....Ik weet, dat er volgend weekend in Venlo bepaalde activiteiten gaan plaatsvinden i.v.m. de
val van de Berlijnse Muur 25 jaar geleden.
Ikzelf ben in Oostduitsland geboren en ik heb heel lang in Oost-Berlijn gewond – 500 meter (!) vanaf de Berlijnse Muur
(in Berlin-Friedrichshain in de buurt van de “Mauer-Galerie”)
Ik weet niet, of u zich kunt voorstellen, want mensen hebben meegemaakt tijdens de periode van de DDR (28 jaar lang!).
Ik merk nog hedendaags, dat veel mensen helemaal NIETS weten over die periode en dat mensen meestal erg geschrokken
en ook geraakt reageren, als ik iets erover vertel.

Nu is het NIET mijn bedoeling, om over die tijd te klagen – maar, het is WEL mijn bedoeling, om bepaalde dingen te “noemen” of aan iets te herinneren zodat mensen zich er bewust van kunnen maken, hoe kostbaar onze vrijheid vandaag is – en dat wij deze vrijheid moeten bewaren en ze niet als “vanzelfsprekend” aanzien!

Ik ben al heel vroeg (als klein meisje) begonnen met schrijven. En ook na de “wende” was het voor mij een troost, om met gedichten of mensen te helpen/of hun een plezier te doen en anderzijds om mijn eigen ervaringen te verwerken.

Ik heb in 2009 in Domani teksten/gedichten voorgedragen i.v.m. “20 jaar val van de Berlijnse Muur”. Ik heb nu van een herziene versie een vertaling naar het Nederlands gemaakt.

Ik wil U graag vragen, om dat gedicht “in te voegen” in uw programma. Dat kan een geschreven versie aan de muur zijn
of ik kan ook zelf komen en voordragen.

Ik ben van mening, dat men op die manier MEER mensen raakt en tot nadenken kan animeren, want wij mogen die tijd niet vergeten!

Ook vandaag zie ik nog steeds “tendensen” van een “grens” in het hoofd van sommige mensen – of het nu Oost/West-politiek is of emigratieproblemen of verschillen in cultuur en religie - wij moeten proberen, toleranter te worden,
want wij leven allemaal samen in EEN wereld!

Soms mag het onmogelijk klinken, om met zijn allen vreedzaam samen te leven – maar, ik weet uit eigen ervaring, dat
SOMS HET ONMOGELIJKE TÓCH MOGELIJK IS,
WANT DE BERLIJNSE MUUR IS VERDWENEN!!!

 ****************************************************************************************************************einde van de brief**********************

 Hier nog enkele indrukken van het Muur-Museum in Berlijn:

2006 08 07 HPIM0244a

2006 08 07 HPIM0244c Mauermuseum am CC kompri
2006 08 07 HPIM0244c Schild amerikanischer Sektor kompri
het Muur museum in het huis aan de "Checkpoint Charlie", waar toen de Amerikaanse sector begon

2006 08 07 HPIM0244b Mauermuseum The Wall kompri
stukjes van de Muur

2006 08 07 HPIM0244d Mauerstücke im Museum kompri
Muurstukjes en de ster van de Russische sector
2006 08 07 HPIM0244d Haus am CC Mauerteil russ.Stern kompri

Het gedicht, waar ik het over had, kunt u onder de knop "Poesie/Gedichte" vinden:
                   " Gegen das Vergessen" / "Nooit vergeten"

*******Angelika Seel Copyright, Venlo 06-11-2014******************************************************